Naturheilpraxis Vera Stiglmaier
ganzheitliche Therapien für Mensch und Tier

Craniosacrale Osteopathie

Die craniosacrale Therapie hat ihre Anfänge in der cranialen Osteopathie, deren Begründer Dr. William Garner Sutherland, ein Schüler von Dr. A. Tayloar Still (Begründer der Osteopathie) war.

Sutherland wies im Selbstversuch rhythmische Bewegungen des Schädels nach. Diese Bewegungen werden durch die Bewegungen der Gehirn und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt. Dr. J. E. Upledger der Begründer der craniosacralen Therapie, der selbst als Osteopath und Chirurg tätig war, musste während einer einer OP an der Dura mater (harte Rückenmarkshaut) feststellen, dass er nicht in der Lage war, diese während der Operation, bei der er assistierte, ruhig zu halten- sie bewegte sich in rhythmischen Eigenbewegungen stets fort.

Das craniosacrale System gleicht einem halbgeschlossenen hydraulischen System, bei der die Dura mater das Gehirn und das Rückenmark umgiebt. Innerhalb diesen Systems fließt der Liquor ( die Gehirnflüssigkeit), welcher regelmäßigen Druckschwankungen unterliegt. Der Name craniosacrale Therapie leitet sich von cranium (= der Schädel) und sacrum (= das Kreuzbein) ab. Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit. Im Gehirn und Rückenmark fließt der Liquor in seinen rhythmischen Bewegungen. Dieser CSR (craniosacrale Rhythmus) wird entlang der Faszien im ganzen Körper fortgesetzt. So erklärt sich auch, warum der Therapeut überall am Körper mittels seiner Hände dies wahrnehmen kann.

Durch das Ausüben sanfter manueller Techniken an Schädel, Membranen und am Bindegewebe werden Blockaden sanft gelöst und der Körper kann seine Fähigkeit zur Selbstregulation wieder aktivieren.

Eine craniosacrale Sitzung dauert i.d.R. ca. 1 Stunde. Die craniosacrale Therapie kann so z.B. Hilfe bieten bei Schmerzen im Bewegungsapparat, im Kiefergelenk, bei Erschöpfung, bei Hyperaktivität , nach Traumen uvm.

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